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Das jüdische Kalender basiert auf eine vollkommene andere Rechnung und Zählung als die unsere, die man als gregorianischem Kalender bezeichnet. Während unser Kalender nach der Sonne geht, ist der jüdische Kalender ein Lunisolarkalender, also ein Mondkalender. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet, es existiert jedoch gleichzeitig eine Schaltregel zum Ausgleich an das Sonnenjahr. Durch diese ganz andere Rechenweise der Tage und Nächte, gibt es im jüdischen Kalender 12 andere Monate, und die Tage übereinen nicht mit die des unseren Kalenders. Die Woche allgemein beginnt zum Beispiel an einem Sonntag, da der Sonntag nach dem alten Testament der erste Tag war bei der Schaffung der Erde. Der siebte und damit letzte Tag der Woche war und ist der Schabbat, also Samstag, der jüdische Ruhetag. So kommt es auch, dass das Neujahr im jüdischen Kalender nicht genau auf den 31. Dezember fällt, sondern auf den 1. Tischrej, der 1 Tag im neuen jüdischen Monat, sprich dieses Jahr am 30. September. Das genaue Datum im gregorianischen Kalender wechselt jedoch von Jahr zu Jahr, auf Grund der Unterschiedlichen Kalenderrechnung. Am 30. September wird das Neue jüdische Jahr groß gefeiert. Dabei wird nicht ins Jahr 2009 reingefeiert, sondern ins Jahr 5769. Jetzt werden wohl die meisten Leser staunen, und sie fragen, wie dies möglich ist. Die jüdische Zeitrechnung beginnt mit der Schöpfung des ersten Menschen, wie sie sich aus der Zurückrechnung der biblischen Chroniken ergibt. Demnach schuf Gott die Erde im Jahre 3761 vor der christlichen Zeitrechnung. Diese Definition setzte sich im Judentum erst seit dem 11. Jhdt. durch, geht aber zurück auf die systematischen Berechnungsgrundlagen des Patriarchen Hillel II. aus dem Jahr 359. Das Judentum feiert also 5769 Überleben und Praktiken ihres Volkes. Ob Glauben oder nicht Glaubend, ob Religiös oder nicht religiös, am Neujahr wünscht sich jeder einen "Shana Tova", was auf Hebräisch "Gutes Jahr" heißt. Das Neujahr an sich nennt man "Rosh HaShana" – der Anfang bzw. der Kopf des Jahres. Mit Rosh HaShana verbindet man wie bei jedem jüdischen Feiertag bestimmte Traditionen, bestimmte symbolische Ritte und bestimmte Segensprüche. So wird wohl jede jüdische Familie zum Neujahr folgende Ritten zu Hause machen, egal ob sie auf einer religiösen oder nur traditionelle weise leben. Apfel mit Honig Die wohl symbolischste Frucht des jüdischen Neujahrs ist der Apfel, der im Honig eingetunkt wird. Beim Tisch wir ein Segenspruch auf ein "kommendes süßes Jahr" ausgesprochen und jedes Familienmitglied kriegt ein Stück Apfel mit einem Klecks Honig zum verkosten. Der süße Geschmack soll symbolisch das ganze Jahr anhalten. Granat Apfel Pünktlich zu Rosh Hashana blühen in Israel die Roten Granatäpfel. Sie stehen ebenfalls symbolisch für ein gutes Jahr. Man verspeisest sie mit viel Genuss, sie sind ebenfalls süßlich und mit vollen Kernen. Man sagt, dass sie genau 613 Kerne hat, symbolisch für die 613 Mitzwot –Gebote, die ein jeder Jude in seinem Leben zu jedem Zeitpunkt zu erfüllen hat. Schofar An Rosch HaShana soll ein jeder Jude den Schofar hören. Das Schofar ist ein aus Widder- oder Kuduhorn gefertigtes rituelles Musikinstrument. Am Neujahr wird laut drauf geblasen, drei verschiedene Klänge werden erläutert, die szmbolsich für die drei Bücher des Lebens stehen. Man sagt am Neujahr entscheidet Gott über das kommende Jahr, ob man im Buch des Lebens, das Buch des Todes steht, oder ob im Buch, wo es noch nicht gewiss ist. Nach dem jüdischen Glauben ist das Leben kein Poker Spiel , jeder Mensch macht seine Entscheidungnen, daraus entscheidet Gott, wie seine Zukunft aussehen wird.
Article Source: http://www.articleviral.com
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